Dem Leben trauen

Glaube ist Wissen des Herzens, das keines Nachweises bedarf. (Khalil Gibran)

Harmoniemesse 13. Dezember 2009

Gespeichert unter: Allgemein — Evi @ 19:13

Drei Wochen ist unser Konzert jetzt her, doch ich zehre immer noch von diesem großartigen Erlebnis. Heute gab’s die CD des Konzertes und als ich sie angehört habe, stieg in mir wieder dieses Gefühl von Glück hoch, das ich während und lange nach dem Konzert hatte. Wir haben uns ein halbes Jahr darauf vorbereitet und je mehr wir uns in die Musik Haydns hineinversetzten, umso mehr ging mir dieses wunderbare Werk zu Herzen. Ich weiß, ich höre mich etwas schwülstig an, aber eigentlich habe ich keine adäquaten Worte, um zu beschreiben, was ich fühle. Ich bin so glücklich, Teil dieses Konzertes gewesen zu sein, das nicht nur mich tief berührt hat, sondern offensichtlich auch die Zuhörer.

Ein bißchen möchte ich auch meine Leser daran teilhaben lassen. Hier also zwei Ausschnitte aus dem Konzert: der Anfang des Gloria (der Schluss davon ist eine Stelle auf die ich mich besonders gefreut hatte – das strahlende Gesicht unseres Chorleiters/Dirigenten vor dieser Passage sprach auch Bände :D ) und der Anfang des Sanctus.

 

Papstwahl und ihre Folgen 25. Oktober 2009

Gespeichert unter: Allgemein — Evi @ 23:06

Die Welt ist vom Bösen befreit, weil Kardinal Ratzinger zum Papst gewählt wurde! Eine sensationelle Entwicklung, die ich noch gar nicht mitbekommen habe … Zu hören in den Nachrichten-Schlagzeilen von SWR1 Baden-Württemberg am 19. April 2005:

http://www.radiopannen.de/mp3/es015.mp3

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(Am gleichen Tag reichte auch der Ministerpräsident und Landesvorsitzende der Südwest-CDU seinen Rücktritt ein …)

 

Wiesn-Ausreißer 25. September 2009

Gespeichert unter: Allgemein — Evi @ 18:52

So nannten die Kollegen den in München um die Zeit meist üblichen Ausflug auf das allseits bekannte Volksfest. Eine schöne Tradition, die von den meisten sogar in Dirndl und Lederhose gepflegt wird. Ich kam mir in meinem normalen Jeans-und-Bluse-Outfit völlig underdressed vor. Also – ein Dirndl muss her! Wenn ich eins gefunden habe, das meinen Ansprüchen, optischer und finanzieller Art, genügt, werde ich es hier vorstellen. Seit ich wieder zurück in Bayern bin habe ich eine ganz andere, positive Einstellung zu solchen Dingen. Tradition ist etwas schönes und wichtiges, sie ist schließlich Teil der Kultur und auch der eigenen Identität. Ich fand es auch sehr schön, dass zum Beispiel bei der Fronleichnamsprozession viele Menschen auch in Tracht kamen. Als Ausdruck des besondern Tages – wie auch ein Wiesn-Besuch. :-)

Äußerst wohltuend fand ich gestern auch die gute gute Stimmung, die in der Firma allgemein herrscht. Und das lag nicht nur daran, dass die Chefs das Essen und Trinken gezahlt haben (auch sehr selten heutzutage)! Trotz der Krise in der Automobilbranche, an der die Firma zum Teil hängt, wird hier zuversichtlich in die Zukunft gesehen. Eine schöne Abwechslung …

Und das Beste: Ich darf mir Hoffnung machen, dort längerfristig zu arbeiten, meine Chefs waren mit meiner Arbeit sehr zufrieden. Wäre genial, wenn das klappen würde!

 

Semesterferien 24. September 2009

Gespeichert unter: Allgemein — Evi @ 00:12

Bevor die ersten Vermisstenmeldungen eingehen, will ich doch mal wieder erzählen, was in den letzten Wochen alles los war.

Ich freue mich auf den Semesterbeginn am 19 . Oktober und wiederhole schon fleißig Griechisch. Heute war ich bei der Studienberaterin und habe ihr mein Leid geklagt, dass es dieses Semester schon wieder nicht klappt in eine Philosophie-Vorlesung zu gehen. Die eine, die angeboten wird, findet wieder einmal parallel zu Griechisch statt. Eine Professur ist dort vakant und so kann nur ein abgespecktes Programm angeboten werden. Nur soll ich bis zum Vordiplom auf insgesamt 16 Semesterwochenstunden kommen. Was so schlicht unmöglich ist. Also werde ich nächste Woche zum Professor gehen und mal fragen, welche Lösung er denn dafür sieht und ich werde wohl auch den Studiendekan auf das Problem aufmerksam machen. Schließlich bin ich ja nicht die einzige! Was mich dabei tierisch ärgert, ist die Tatsache, dass ich Studiengebühren zahle und mir dann Bücher ausleihen muss, um mal wenigstens ein bisschen Ahnung davon zu bekommen. Und Bücher über die Philosophie lesen sich nicht unbedingt leicht. Naja, bin ja mal gespannt, was dabei rauskommt.

Die letzten vier Wochen habe ich auch mal wieder gearbeitet und etwas Geld verdient. Bei einer Unternehmensberatungsfirma habe ich für BMW Lastenhefte geprüft bzw. die Prüfung derselbigen geprüft. Schon interessant, mal ein bisschen in das Unternehmen BMW reinzuschnuppern. Ist zwar überhaupt nicht meine Welt, weil ich keine Ahnung von Autos habe und mich nicht mehr dafür interessiere als für ein Bügeleisen, aber ich bin schon fasziniert, aus wievielen Bauteilen so ein Auto besteht und was da alles drinsteckt. So viel Ingenieurin bin ich dann doch! Heute habe ich von einem ehemaligen Studienkollegen, der bei BMW arbeitet, eine kleine Führung bekommen und bin im Dienstwagen des Abteilungsleiters der Entwicklung (glaube ich) gesessen. In einem nagelneuen 5er GT (über den angeblich zur Zeit jeder spricht und von dem ich noch nie was gehört habe…). Sehr schick und geräumig. Und sehr teuer.

In einem weniger schicken und geräumigen, aber deutlich billigeren Auto war ich Anfang August mit Gunther ein paar Tage an der Côte d’Azur. Ein sehr schönes Fleckchen Erde, um die Zeit zwar etwas überlaufen und sehr heiß, aber kulturell äußerst interessant. Am schönsten fand ich das Schnorcheln auf der Halbinsel Giens. Ich habe das noch nie gemacht und so hat sich mir eine völlig neue Welt erschlossen. Wer bei den Lokalisten ist, kann sich ja mal ein paar Bilder ansehen. Ein kleiner Vorgeschmack:

Unsere Lieblingsbucht

Unsere Lieblingsbucht in Giens

Stimmungsvoller Sonnenuntergang in Giens

Stimmungsvoller Sonnenuntergang in Giens

Ab November werde ich mir auch noch andere Welten erschließen: Gunther hat nämlich (relativ sicher) eine Stelle in Eschweiler, nahe seiner Heimat Aachen, gefunden. Und das heißt für uns Fernbeziehung. Meine Begeisterung hält sich ob dieser Umstände in Grenzen, doch da müssen wir jetzt wohl durch. Wenigstens komme ich dann mal wieder nach Aachen, wo ich zuletzt (und bislang das einzige Mal) vor etwa 30 Jahren war und meine damalige Brieffreundin besucht hatte.

Mein kleiner, oh ich sollte besser korrigieren auf „jüngster“ (er ist nämlich nicht mehr klein mit seinen fast 6 Jahren, jawoll!), Neffe geht seit letzter Woche zur Schule. Mit mäßiger Begeisterung, vorsichtig ausgedrückt. Die Einschulungsfeier fand er ja ganz toll, vor allem die Hot Wheels und den LKW, die er geschenkt bekam, aber das dicke Ende kam letzten Dienstag … Er wird sich schon noch dran gewöhnen – und die Eltern auch!

Ja, es gibt immer wieder Veränderungen im Leben, an die wir uns gewöhnen müssen oder manchmal auch dürfen. Doch ohne die wäre es ziemlich eintönig und vorhersehbar. Oder wie der Engländer zu sagen pflegt: Variety is the spice of life.

 

Romeo und Julia 21. August 2009

Gespeichert unter: Allgemein — Evi @ 11:44

Ein kulturelles Highlight kündigt sich für den Herbst an, das ich unbesehen empfehle. Nicht nur, weil meine nahe und nähere Verwandtschaft daran wesentlich beteiligt ist. ;-) Ich freue mich drauf!

Trailer unter:

http://www.youtube.com/watch?v=ulcG4KngDSI